8. April 2020

Sportwettkämpfe

Herbstcross 2019
Den diesjährigen Herbstcrosslauf auf dem Bergfried am 2.10. wurde von der Schule wegen des schlechten Wetters abgesagt.
Den eingeladenen Kindern wurde die Möglichkeit gegeben, am Crosslauf in Eigenverantwortung teilzunehmen.

Sophia Wurzbacher hat diese Möglichkeit genutzt und die Bronzemedaille gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!!!


Auswertung Hochsprungwettkampf

Am Donnerstag, den 21.11.19 fand in Königsee der diesjährige Hochsprungwettkampf statt. Unsere Schule nahm mit 15 Kindern daran teil. Im Sportunterricht hatten wir fleißig geübt und nun wollten wir uns mit den besten Hochspringern aus den anderen Schulen messen. Die Aufregung war natürlich bei allen groß und in der riesigen Halle mit drei aufgebauten Hochsprunganlagen musste man sich erstmal zurechtfinden. Alle Kinder unserer Schule gaben ihr Bestes und übersprangen mindestens die Höhen, die sie auch im Unterricht geschafft hatten. Doch zu einer Medaille reichte es nur im männlichen Jahrgang 2010. Hier wuchs Aidan König über sich hinaus und sprang reihenweise persönliche Rekorde. Mit übersprungenen 1,20m war er an diesem Tag der Beste, Lohn dafür war die Goldmedaille. Wir sagen herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg.

Aber auch alle anderen Kinder haben nicht enttäuscht und können stolz auf ihre Leistung sein. An diesem Tag gab es halt bessere, das sollte uns aber nicht entmutigen. Wir werden fleißig trainieren und beim nächsten Hochsprungwettkampf wieder dabei sein.
Sport frei!       Eure Frau Bärschneider

Für unsere Schule waren folgende Kinder am Start:
Lion Dietzel, Chantal Stefanie, Abu Uspaeva, Mahnaz Taiebi, Armin Schleitzer, Sophia Wurzbacher, Fritz Wetzel, Annalisa Agyemang, Aidan König, Salem Habtemarian, Gustav Dreßler, Ricciarda Agyemang, Vincent Lossev, Selina Waligora, Julien Müller


Dieb gefangen – Medaille gewonnen

Am 13.11.2019 nahmen wir, die Grundschule Gorndorf am Sport- und Spielfest in Bad Blankenburg teil. Insgesamt waren 14 Grundschulen vertreten. Über 200 Kinder fieberten aufgeregt und erwartungsvoll der Eröffnung entgegen. Nach einleitenden Worten der Veranstalter sollte es dann auch gleich losgehen. Die Kinder freuten sich auf einen sportlichen Vormittag und natürlich auch auf die Belohnung, sollte es doch am Ende für alle Teilnehmer eine Medaille geben. Der Startschuss war erfolgt, doch was passierte jetzt? Drei Diebe stürmten die Halle und entwendeten drei schwere Säcke, in einem davon die Medaillen. Plötzlich Stille in der riesigen Halle und Entsetzen in den Gesichtern der Kinder. Die Veranstalter beruhigten und klärten die kleinen Sportler auf, wie man am Ende doch an die Medaillen kommen könnte. 10 Stationen galt es zu bewältigen und dabei auf Hinweise zu achten, die zum Dieb mit dem Medaillensack führen sollten. Die Kinder waren absolut motiviert und wollten ihr Bestes geben. An allen liebevoll aufgebauten Stationen begann nun geschäftiges Treiben. Sportlich gab man alles, Ängste wurden überwunden und manch ein Kind wunderte sich selber über das, was er doch sportlich gesehen, eigentlich kann. Natürlich wurde auch auf die Hinweise geachtet, jeder wollte doch den richtigen Dieb fangen. Diese zeigten sich auch immer wieder in der Halle, worauf die kleinen Sportler immer die Verfolgungsjagd aufnahmen, doch leider waren die Diebe schneller. In der eingelegten Pause gab es für alle Kinder gesponsertes Obst, Joghurt und Getränke. Alles schmeckte gut, nur die Münder standen nicht still. Lebhaft wurde über die unverschämten Diebe diskutiert und Vermutungen geäußert, jeder war sich sicher, den richtigen Dieb schon überführt zu haben. Man kam sich als Zuhörer vor, als wäre man auf einer Polizeiwache mitten im Verhör. Da man sich aber am Ende der Pause doch noch nicht ganz sicher war, ging man gespannt und hoch motiviert an die letzten Stationen. Für alle Betreuer war es schön anzusehen, wie ihre Kinder mit Begeisterung und Anstrengungsbereitschaft dabei waren, manche im Vergleich zur Sportstunde nicht wiederzuerkennen. Am Ende des Stationsbetriebes hatten alle Kinder genug Hinweise gesammelt, um den Dieb zu überführen. Dieser wurde dann nicht mehr aus den Augen gelassen, eine Flucht war unmöglich. Der Sack mit den Medaillen war nun wieder in den richtigen Händen und jedes Kind atmete tief durch. So eine Verbrecherjagd kann ganz schön anstrengend sein, aber es hatte sich ja gelohnt. Allen Sportlern wurden die Medaillen überreicht, man sah in leuchtende Kinderaugen, ein sehr schöner Moment. Auf der Heimfahrt schlief einer meiner Schüler im Bus ein. Ob er wohl von der erfolgreichen Verbrecherjagd geträumt hat? In der Schule angekommen ging es gleich in den Essensaal zum Mittagessen. Dort wo zu dieser Zeit immer ein recht hoher Lärmpegel vorherrscht, wurde es plötzlich ganz still. Die Sportförderkinder bekamen durch ihre gezeigten Medaillen Anerkennung und Bewunderung von den anderen. Ein Erstklässler (ein sehr guter Sportler und sehr redegewandt) schlug empört auf den Tisch und sagte wortwörtlich: „Mensch Frau Bärschneider, hättest du mich mitgenommen da hätten wir gewonnen, du hast einen großen Fehler gemacht!“ Ich sagte zu ihm: „Guck mal genau hin“, und zeigte auf die Medaillen. „Heute haben wir auch ohne dich gewonnen.“ Innerlich hab ich geschmunzelt, als ich in sein verdutztes Gesicht sah. Mich hat es gefreut, bekamen doch an diesem Tag die Kinder die volle Aufmerksamkeit, die sonst meist nicht im Rampenlicht stehen.

Alle Sportföderkinder waren sich am Ende des Tages einig, im nächsten Jahr gern wieder mit auf Diebesjagd zu gehen.

Wir sagen allen fleißigen Helfern ein großes Dankeschön. Ob die Organisatoren, die Frauen aus den Sportgruppen, die Auszubildenden der Medizinischen Fachschule oder alle nichtgenannten Helfer, ihr wart Spitze, habt diesen Tag zu einem Höhepunkt für die Kinder gemacht. Dafür meine Hochachtung. Wir kommen gerne wieder.

Sport frei!
Frau Bärschneider und ihre Sportförderkinder der Grundschule Gorndorf